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Wie organisiert man sich im Home-Office?

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Veröffentlich am: 5 August 2022

Autor: Eleni Klaliotou

Die Arbeit im Home-Office kann für viele Neugründer eine große Umstellung sein. Während im vorherigen Beruf gewisse Strukturen und Abläufe geherrscht haben, ist im Home-Office jeder sein eigener Chef. Allerdings gibt es eine Vielzahl an Störfaktoren, die einem produktiven Arbeiten im Wege stehen können. Besonders als Selbständiger erfordert die Arbeit von zuhause ein hohes Maß an Disziplin. Denn nur wer diszipliniert und effektiv arbeitet, kann eine qualitativ hochwertige Arbeit erledigen.

Um effektiv arbeiten zu können, sollte ein fester Arbeitsplatz geschaffen werden. Von der Couch, vom Bett oder vom Fernseher aus zu arbeiten, ist keine gute Idee. Entspannung und Arbeit sollten in jedem Fall getrennt werden. Es muss nicht zwangsläufig ein separater Raum als Home-Office eingerichtet werden, aber eine geordnete Atmosphäre kann signalisieren, dass an diesem Ort gearbeitet wird. Weiterhin ist die richtige Kommunikation das A und O. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um mit Kunden zu kommunizieren. E-Mails, Telefonate oder Video-Chats sind einige Möglichkeiten. Hier muss jeder für sich entscheiden, wie er am schnellsten und effektivsten kommuniziert. Einen kurzen Anruf zu tätigen, kann unter Umständen viel Zeit sparen im Gegensatz zur E-Mail.

Um den Arbeitsmodus einzulegen und sich richtig zu fokussieren, sind feste Arbeitszeiten wichtig. Zwar ist es im Home-Office möglich, sich die Zeit frei einzuteilen, allerdings ist ein produktiveres Arbeiten möglich, wenn der Tag um dieselbe Uhrzeit begonnen wird. Irgendwann am Vormittag die Arbeit zu beginnen, kann dazu führen, dass die Arbeit irgendwann mit dem Privatleben in Konflikt gerät, da es am Nachmittag immer später wird, bis die Arbeit erledigt ist. Um sich auf die wesentlichen Dinge zu fokussieren, kann das Erstellen von To-do-Listen helfen. Sie geben Aufschluss darüber, wie viel der Aufgaben bereits erledigt wurden.

 

Dank einer To-do-Liste fällt es leichter, unangenehme Aufgaben zuerst zu erledigen. Dies erleichtert den Arbeitsalltag. Eine weitere Erleichterung der Heimarbeit sind Pausen. Als perfekter Energielieferant gilt eine ausgiebige Mittagspause. Hier kann der Kopf frei werden, damit anschließend wieder ein effektives Arbeiten möglich ist. Dies ist nicht nur durch angemessene Pausen, sondern auch durch das Vermeiden von Ablenkung möglich. Der Kontakt zu Freunden oder Familienmitgliedern sollte während der Arbeitszeit im Home-Office auf das Nötigste reduziert werden. Denn nur wer sich nicht ablenken lässt, kann eine qualitativ hochwertige Arbeit liefern.

Zwar können nicht alle Berufe komplett im Home-Office ausgeübt werden, allerdings fallen in nahezu jedem Beruf Bürotätigkeiten an. Rechnungen schreiben, Angebote einholen, Termine organisieren, die Buchhaltung erstellen und zahlreiche andere Tätigkeiten erfordern ebenfalls ein diszipliniertes Arbeiten. Denn in vielen Berufen werden die Bürotätigkeiten neben der Haupttätigkeit abgewickelt. Für die Arbeit im Home-Office gilt wie für alles andere: Übung macht den Meister. Für die Phase, in der sich der Gründer zunächst im Home-Office organisieren muss und in der möglicherweise noch nicht alles rund läuft, gibt es den Gründungszuschuss. Im Rahmen unserer Beratung sind wir Ihnen gerne dabei behilflich, diese staatliche Förderung zu beantragen. Der Gründungszuschuss beläuft sich die ersten sechs Monate auf 300 Euro zuzüglich Arbeitslosengeld 1. So bleibt Ihnen genügend Zeit, sich im Home-Office zu organisieren und die selbständige Tätigkeit aufzunehmen.

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By |Categories: Gründung|546 words|

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