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Existenzgründung – so kann ein gutes Netzwerk bei der Gründung helfen

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Veröffentlich am: 19 September 2022

Autor: Lukas Koch

Häufig ist in der Berufswelt von „Vitamin B“ die Rede. Darunter sind Bekanntschaften, Kontakte und Beziehungen zu verstehen. Besonders für Existenzgründer kann dieses Vitamin B unter Umständen äußerst wichtig sein. Zwar kostet das Knüpfen und anschließende Pflegen der Kontakte Zeit und manchmal auch Geld, dennoch kann der Existenzgründer auf lange Sicht davon profitieren.

Alleine schon weil niemand alles wissen kann, ist ein gutes Netzwerk Gold wert. Sofern der Gründer jemanden Erfahrenen kennt, den er fragen kann, braucht er keine Angst vor offenen Fragen zu haben. So können die Kontakte aus unterschiedlichen Branchen und Bereichen den Gründer in vielen Dingen beraten. Das spart die Recherche bei Google und teilweise auch Geld. Weiterhin bringen gute Kontakte neue Kunden. Im stillen Kämmerchen alleine für sich arbeiten, mag für manche reizvoll klingen, doch in der Realität ist dies alles andere als sinnvoll.

Wer im Außen nicht wahrgenommen wird, wird über kurz oder lang keine neuen Kunden bekommen. Ein Netzwerk kann sich lohnen, um sich selbst als Experte zu präsentieren. So können Bekannte und Freunde das frisch gegründete Unternehmen weiterempfehlen. Mundpropaganda ist ein besonders wertvoller Akquise-Kanal. Weiterhin lohnt es sich ein Netzwerk aufzubauen, weil die Selbständigkeit teilweise sehr einsam sein kann. Wer gerne gelegentlich mit anderen zusammen arbeitet und sich austauscht, sollte in jedem Fall Kontakte zu anderen Einzelunternehmern und Selbständigen knüpfen. So können neben einer gemeinsamen Arbeit ebenfalls neue Projekte entstehen. Mögliche Kooperationen resultieren häufig aus dem Austausch mit anderen Selbständigen. Sofern alle Beteiligten für Kooperationen offen sind, werden einige interessante Projekte entstehen, die das Unternehmen mit Sicherheit voranbringen.

Nun gilt es nur noch, das passende Netzwerk aufzubauen oder zumindest zu finden. Dazu muss sich der Gründer im Klaren sein, welche Ziele er mit dem Netzwerken verfolgt. „Geld verdienen“ alleine ist in der Regel nicht ausreichend. Dem Gründer sollte klar sein, welches Ziel er mit seiner Selbständigkeit verfolgt. Denn nur so kann er die entsprechenden Kontakte knüpfen. Um die passenden Kooperationspartner zu finden, ist es wichtig, sich beruflich kennenzulernen, bevor die konkrete Zusammenarbeit erfolgt. Sich privat zu kennen oder befreundet zu sein, reicht meist nicht aus. Miteinander zu arbeiten, ist etwas völlig anderes.

Eine gesunde Zusammenarbeit aufzubauen, benötigt Zeit. Das Netzwerk sollte aus Selbständigen bestehen, die sich in einer ähnlichen Gründungsphase befinden. Diese Personen sind beispielsweise auf speziellen branchenspezifischen Seminaren und Weiterbildungen zu finden. Ein fachlicher Austausch tut gut und von den Erfahrungen, die andere Gründer bereits gesammelt haben, können andere profitieren. Weiterhin sollte das Netzwerk unbedingt Selbständige beinhalten, die bereits länger erfolgreich selbständig sind. Diese Personen haben ihr Unternehmen irgendwann gegründet und konnten im Laufe der Zeit viele Erfahrungen sammeln. Die Unternehmer können wertvolle Ratschläge geben, um Fehler von Beginn an zu vermeiden. Andrerseits bleiben sie durch den Austausch mit den Neugründern am Puls der Zeit. Aus derartigen Kontakten kann sich häufig eine Zusammenarbeit ergeben. Im Handwerk können verschiedene Großbaustellen gemeinsam bearbeitet werden. Der Neugründer agiert in diesem Fall als Subunternehmer.

Gerne sind wir Ihnen im Rahmen unserer Gründungsberatung dabei behilflich, das passende Netzwerk zu finden und langfristig aufzubauen.

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