Als Angestellter ein Business gründen: diese 4 Optionen haben Sie

Millionen Angestellte kennen es: man schleppt sich mühsam morgens ins Büro und zählt die Tage bis Freitag. Die Jahre vergehen schnell und nicht allzu selten fragt man sich: wofür das Ganze eigentlich? Der Hauptgrund, warum Angestellte in die Selbstständigkeit gehen ist nicht etwa Geld, sondern meistens die Freiheit. Wir zeigen Ihnen 5 brauchbare Optionen, wie Sie es schaffen können!

Option 1: Nebenbei gründen

Es ist verständlich: man will nicht sofort ins kalte Wasser springen und das Risiko erstmal geringhalten. Neben dem Job zu gründen ist deshalb eine attraktive Option. Sollte dies Ihre Strategie sein, so gehen Sie wie folgt vor: Melden Sie vorerst Ihre (Neben-) Gewerbe oder Ihre Tätigkeit beim Gewerbe- oder Finanzamt an. Informieren Sie sich, ob Sie vertraglich verpflichtet sind, Ihren Vorgesetzten darüber zu informieren – dies ist nämlich häufig der Fall. Setzten Sie sich danach feste Zeiten, an denen Sie Abends oder am Wochenende an Ihrem neuen Business arbeiten. Machen Sie sich dabei klar, dass dies ein hartes Unterfangen sein wird.

Option 2: Mit dem Gründungzuschuss Vollzeit in die Selbständigkeit

Wer direkt in die Selbstständigkeit gehen will, der kann dies mit dem Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit machen. Sie erhalten nicht nur sechs Monate Leistungen, sondern können sogar ein kostenfreies Coaching absolvieren, um sich auf Ihr Vorhaben ideal vor zu bereiten. Aber Achtung: als Angestellter können Sie nicht einfach ohne triftigen Grund kündigen und erhalten dann sofort den Zuschuss. Erfahren Sie hier, wie Sie Schritt für Schritt vorgehen müssen.

Option 3: Andere Staatliche Fördergelder – auch als Angestellter!

Sie haben bereits gegründet oder wollen gründen, aber brauchen professionelle Beratung? Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), fördert die Beratung von Jung- oder Bestandsunternehmen mit 50%-80% der entstehenden Kosten. Alles, was Sie dafür brauchen, ist ein Gewerbeschein. Diesen können Sie auch als Angestellter im zuständigen Gewerbeamt Ihres Wohnortes bekommen. Professionelle Berater werden Ihnen dann helfen bei der Gründung, ob Sie Angestellter sind oder nicht!

Option 4: Job kündigen und ohne Fördergelder gründen

Dies ist die wohl risikoreichste Option. Sollten Sie sich dafür entscheiden, machen Sie sich vorerst einen genauen Plan: wann wollen Sie kündigen, wann gründen? Mit welchen Ressourcen wollen Sie sich über Wasser halten bis die ersten Umsätze generiert werden? Wie aussichtsreich ist dieses Unterfangen? Gerade wenn Sie sich schon in Ihrem Job ein Netzwerk aufgebaut haben und somit nahtlos in die Selbstständigkeit übergehen können, ist diese Option attraktiv. Dies ist leider jedoch selten der Fall.

 

Artikel teilen